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Termin

Theatermuseum Wien - Mettnitzer/Unterkirchner zu Hieronymus Bosch und Christine Lavant/ABGESAGT!
Startdatum: April 30
Startzeit: 19:00
Stoppzeit: 20:30
Beschreibung: 

»Wie pünktlich die Verzweiflung ist!«


Himmel, Hölle, Fegefeuer im Werk von Hieronymus Bosch
und in der Poesie von Christine Lavant


Ein Abend mit Arnold Mettnitzer und Edgar Unterkirchner


Donnerstag, 30. April 2019, 19 Uhr


Wer die Gedichte von Christine Lavant liest, hält mit Herzblut
geschriebene Urerfahrungen in Händen. Die Grundmelodie
dieser Poesie klingt weit über Verzweiflung und Todesangst
hinaus und redet in betörenden Sprachbildern selbstbewusst
unerschrocken gegen alles an, was dem Himmel als Inbegriff
des Lebens entgegensteht.
Lavant ruft, fleht, bittet, klagt, stellt Fragen; sie wartet
vergeblich auf Antwort, will dabei aber, wie der biblische
Hiob, durch alle Bedrängnis hindurch nicht von Gott los;
sie will bloß wissen, was mit Gott los ist.
Ihre letzte Hoffnung »bellt wie ein vergessener Hund am
andern Rand der Welt«. Die Poesie der Christine Lavant –
wie nicht minder auch ihre Prosa – zeigt sich so als ein selbstbewusst
mächtig-ohnmächtiger Aufschrei eines hungrigen,
einsamen und gequälten Herzens, »das unerhört nach allen
Engeln ruft« …


Arnold Mettnitzer, Autor, Theologe und Psychotherapeut,
der die Gedichte Lavants »inwendig« kennt, gestaltet diesen
Abend mit Edgar Unterkirchner, freischaffender Musiker und
Komponist, der ihn improvisierend am Saxophon begleitet.

Anmeldung erforderlich unter +43 (0)1 58816 2201 oder

gemaeldegalerie_anmeldung(at)akbild.ac.at

Tickets zu 25 € / 15 € für Studierende an der Museumskassa


oder online unter www.akademiegalerie.at sowie www.reservix.at
Ermäßigung für Ö1-Clubmitglieder: – 10%
Freie Platzwahl!, Dauer ca. 1,5 Stunden

Mit freundlicher Unterstützung der Internationalen Christine Lavant Gesellschaft

Eine Veranstaltung der Gemäldegalerie der Akademie der bildenden Künste Wien zu Gast im Theatermuseum, Lobkowitzplatz 2, 1010 Wien.

www.akademiegalerie.at

Bild: 

„… um die Möglichkeit zu haben, ihm zu sagen, wie wunderbar, unglaublich und zutiefst sensibel und kraftvoll sein Spiel war."

Petra Morzé (Schauspielerin, aus einem Brief)